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Rehasport

Rehasport

Rehabilitationssport ist nicht neu und existiert schon seit über 50 Jahren. Seit 1. Juli 2001 haben die Versicherten hierauf nun einen Rechtsanspruch, die Leistung ist nicht mehr nur eine Ermessensentscheidung der Kostenträger.

Um sicherzustellen, dass Rehabilitationssport nach einheitlichen Grundlagen durchgeführt wird, wurde 2003 die so genannte Rahmenvereinbarung verabschiedet. Dort ist u. a. festgelegt, dass Rehabilitationssport in Gruppen von mindestens 45 Minuten stattfindet, dass der Arzt in der Regel eine Verordnung über 50 Übungseinheiten ausstellt und welche Qualifikation die Übungsleiter/Trainer haben müssen.

Vorrangiges Ziel des Rehabilitationssports ist es, die eigene Verantwortlichkeit des Menschen für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe auf eigene Kosten zu motivieren.
Reha-Sport ist eine funktionelle Gymnastik in der Gruppe.
Der Körper wird gekräftigt, gedehnt und mobilisiert, damit man sich im Alltag wieder gut bewegen kann. Reha-Sport soll in erster Linie in der Akutphase der Erkrankung „ Hilfe zur Selbsthilfe“ bieten.

Als Rehabilitationsleistung unterliegt die Verordnung keinerlei Budgetierung.

 

Zielgruppen des Reha-Sports

Der Reha –Sport richtet sich insbesondere an behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen. Hierzu gehören nicht nur bekannte körperliche Behinderungen sondern auch z. B. Wirbelsäulenerkrankungen, Schlaganfall, Krebserkrankungen, Multiple Sklerose, chronische Herz-Kreislauf-Erkrankung sowie ca. 30 weitere Indiktionen.